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Itaflavors

Entdecke Passatelli alla Marchigiana! Dieses traditionelle Wohlfühlgericht aus Mittelitalien bietet eine einzigartige Pasta aus Semmelbröseln, Parmigiano und Eiern, die direkt in eine kräftige, heiße Brühe gedrückt wird. Meistere dieses einfache, historische Rezept und genieße echte italienische Wärme!

Infos

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Gesamtzeit: 1 Stunde
  • Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • Semmelbrösel: 4 EL
  • Weizenmehl: 2 EL
  • Geriebener Parmigiano Reggiano: 2 EL
  • Eier: 2
  • Brühe (Fleisch oder Gemüse): 1,75 l
    So gelingt Gemüsebrühe →
  • Muskatnuss: nach Geschmack
  • Salz und schwarzer Pfeffer: nach Geschmack

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Die Eier in einer Rührschüssel verquirlen, dann Semmelbrösel, Mehl und geriebenen Parmigiano unterrühren.
  2. Alle Zutaten gründlich vermengen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken.
  3. Die Brühe in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze sanft zum Köcheln bringen. So gelingt die Gemüsebrühe >
  4. Den Teig durch das traditionelle Passatelli-Eisen (ferro per passatelli) oder eine Kartoffelpresse mit großen Löchern drücken und die klassischen Stränge mit einem Messer abschneiden, sodass sie direkt in die kochende Brühe fallen.
  5. Bei niedriger Hitze etwa fünf Minuten garen, dann mit etwas zusätzlichem Parmigiano abschließen.

... und jetzt: guten Appetit!

Tipps

Der Teig muss kompakt, aber weich genug sein, um sich glatt und ohne zu brechen durch die Löcher des Passatelli-Eisens oder der Kartoffelpresse drücken zu lassen. Wichtig ist, sie direkt in der heißen Brühe abzuschlagen und zu garen, damit sie ihre Form behalten, möglichst viel Geschmack aufnehmen und einen angenehmen, festen Biss behalten.

Zusätzliche Infos

Dieses Gericht entstand als geniales Rezept ohne Abfall aus den bäuerlichen Traditionen der unteren Romagna und der Marken. Passatelli wurden von Pellegrino Artusi in seinem historischen Kochbuch „Die Wissenschaft in der Küche und die Kunst des guten Essens“ berühmt dokumentiert. Der Name geht ursprünglich auf Begriffe wie tardura oder stracciatella zurück, doch üblicherweise heißen sie Passatelli, weil der Teig mit Kraft (passato) durch die Löcher eines speziellen Eisens oder einer Kartoffelpresse gedrückt wird, um die klassische zylindrische Form zu erhalten.

Austausch & Variationen

Die Version aus den Marken kann von Ort zu Ort leicht abweichen: Manche Familien ändern das Verhältnis des Parmigiano, andere geben neben der Muskatnuss einen Hauch geriebene Zitronenschale dazu. Obwohl sie klassisch in einer kräftigen Fleisch- oder Gemüsebrühe serviert werden, lassen sich Passatelli auch abgießen und trocken (asciutti) mit einer großen Auswahl an weißen oder tomatenbasierten Saucen servieren.

Serviertipps

Passatelli genießt man traditionell schwimmend in heißer, wohltuender Brühe als klassischen ersten Gang. Sie gehören zum Sonntagsessen der Familie und zu Festtagen und sind in den kälteren Monaten das ultimative Seelenfutter.

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